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einzigartige Artenvielfalt und Biodiversität, Dawin-Finken
und Galapagos - Schildkröten. Ins Zwei-Länder-Eck zwischen
Brasilien und Argentinien zu den Wasserfällen von Iguazu; mit
dem Jeep nach Patagonien und dem Schiff auf die Osterinseln; Grillen
in der Atacama-Wüste und Baden in Port of Spain auf Trinidad.
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Adler
im Nationalpark
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Hafen
in Argentinien
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Bolivien
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Bonaire
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Südamerika
ist der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes
und mit einer Fläche von 17.843.000 km² und einer Bevölkerung
von nahezu 400 Millionen Menschen der viertgrößte Kontinent
der Erde.
Südamerikanischer Dschungel
Der Kontinent ist östlich vom Atlantischen Ozean und westlich
vom Pazifischen Ozean umgeben. Die Insel Feuerland an der Südspitze
des Kontinents wird durch die Drakestraße vom Nachbarkontinent
Antarktika getrennt. Etwas südlich Feuerlands liegt Kap Hoorn,
wo Atlantik und Pazifik aufeinander treffen. Nach Norden hin besteht
eine Verbindung über die Landenge von Panama nach Nordamerika.
Beide Kontinente wurden nach Amerigo Vespucci benannt. Er erkannte
als erster, dass das Land, das Christoph Kolumbus vermeintlich als
Indien entdeckt hatte, ein eigener Kontinent ist
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Strand
in Brasilien
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Bucht
in Aruba
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Chile
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Curacao
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Der südamerikanische
Kontinent lässt sich in drei wesentliche Großräume
einteilen:
* Die Anden als Hochgebirge an der Westseite des Kontinents
* Drei Flussebenen östlich der Anden
* Drei Bergländer östlich der Anden
An der Westküste liegt mit den Anden die längste überseeische
Gebirgskette der Erde. Das Hochgebirge zieht sich entlang des Pazifiks
über 7.500 km von Venezuela bis zur Südspitze Patagoniens
entlang. Der höchste Berg der Anden, zugleich höchster
Berg Südamerikas und höchster Berg außerhalb Asiens,
ist mit 6.962 m Höhe der Aconcagua. Er liegt an der Grenze
zwischen Argentinien und Chile. Der tiefste Punkt Südamerikas
befindet sich auf der Valdés-Halbinsel 40 Meter unter dem
Meeresspiegel. Als südlichster Punkt Südamerikas wird
in der Regel Kap Hoorn bezeichnet.
Die größte Stromebene bildet das Amazonasbecken (Amazonien),
eine äquatoriale Regenwald-Tiefebene, die vom Amazonas mit
seinen etwa 10.000 Zuflüssen entwässert wird. Der aus
den Anden quer über den gesamten Kontinent nach Osten fließende
Amazonas ist mit etwa 6.448 km der längste Fluss Südamerikas
und der wasserreichste Fluss der Erde. Nördlich liegt die Orinoco-Ebene,
die zum Amazonasbecken nach Süden hin durch die Bergländer
Guayanas und nach Norden durch das venezolanische Küstenbergland
begrenzt wird. Eine weitere Stromebene liegt im Süden des Kontinents,
wo das Flusssystems aus Río Paraguay und Río Paraná
aus dem Pantanal im Norden kommend im Süden in eine subtropische
Schwemmlandschaft übergeht.
Die Bergländer sind das Bergland von Guayana, das Brasilianische
Bergland und das Ostpatagonische Bergland. Das Bergland von Guayana
unterteilt sich in das Regenwaldbergland Südvenezuelas, das
Zentrale Hochland von Guayana und das Östliche Bergland von
Guayana, erstreckt sich zwischen der Stromebene des Orinoco und
des Amazonas mit einer maximalen Erhebung von bis zu 2.800 m. Das
Zentralbrasilianische Bergland dominiert Zentralsüdamerika
und zieht sich bis an die Küste Brasiliens bzw. die Pampa Argentiniens
im Süden. Das Ostpatagonische Bergland erhebt sich im Osten
der Anden an der Südspitze Südamerikas.
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Landschaft
in Ecuador
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Falklandinseln
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Französich
Guyana
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Guyana
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Das Klima Südamerikas
ist ausgesprochen komplex. Ganzjährige klimatische Einflüsse
sind der kalte Humboldtstrom an der Westküste Perus, die innertropische
Konvergenzzone (ITCZ), die Entstehung tropischer Wirbelstürme
am Rand des subtropischen Hochdruckgebietes und die Passatwinde.
Der kalte Humboldtmeeresstrom bewirkt ein Abkühlen der Meeresoberfläche
vor der Küste Perus und Nordchiles, was zu der Ausbildung von
Küstenwüsten führt. Dieses Phänomen beruht auf
der Tatsache, dass die abgekühlte Luft zu einer konstanten
Inversion, somit zu einem stabilen Hochdruckgebiet führt, das
keine Konvektion und somit keinen Niederschlag zulässt. Die
Auswirkung sind ausgedehnte Wüstenregionen an den Küsten.
Die äquatoriale Tropenlage bewirkt im Südwinter eine Ausbildung
einer Innertropischen Konvektionszone über der Zentralen Amazonasregion
und führt zu starken Niederschlägen. Im Sommer verlagert
sie sich weiter nach Süden, somit sind die inneren Tropen durch
ganzjährigen Niederschlag gekennzeichnet. Ebenfalls im Sommer
bildet sich ein kontinentales Hitzetief aus, welches sehr niederschlagreich
ist. Die südlichen Randtropen sind somit durch (Süd-)Sommerniederschlag
geprägt. Die nördlichen Randtropen sind durch Passatstau
im Osten (ganzjährig hoher Niederschlag) und durch kühle
Meereswasser an der Küste im Norden (sehr geringer Niederschlag)
gekennzeichnet.
Die Südpassatwinde an der Ostküste führen zu erhöhten
Niederschlägen in den Küstenregionen, im Südsommer
geprägt durch die Ausbildung monsunaler Ostwinde und im Südwinter
durch Stauniederschläge an den Küstenregionen. Das stabile
Hochdrucksystem am Westrand Südamerikas im Zusammenspiel mit
den kalten Luftmassen der südlichen polaren Regionen führt
zur Ausbildung von außertropischen Zyklonen vor der Küste
Westpatagoniens. Die zyklonalen Fronten variieren in ihrer Lage
im Südsommer und Südwinter. Die Verlagerung nach Norden
im Südwinter führt zu periodischen Winterniederschlägen
im Großen Süden Chiles (Urwaldchile) sowie zu sporadischen
Winterniederschlägen im Kleinen Süden Chiles. Im Gegenzug
führt die Verlagerung der zyklonalen Fronten im Südsommer
(beeinflusst durch die veränderte Lage der ITCZ) zu einer ausgeprägten
Sommertrockenheit in ganz Südchile, ausgenommen Patagonien.
Die Zyklonalen Fronten bilden an der Anden-Luvseite des patagonischen
Gebirges heftige Stauniederschläge, welche als hypermaritim
bezeichnet werden können. Diese Stauniederschläge auf
der Westseite führen dazu, dass die Anden-Leeseite Patagoniens
durch Trockenheit gekennzeichnet ist.
Die Anden selbst haben eine weitere klimatische Unterteilung in
der vertikalen Dimension. Allgemeinhin lassen sich fünf Höhenstufen
unterscheiden: Die Tierra Caliente (Warme Erde, bis 1000 m), die
Tierra Templada (Gemäßigte Erde, bis 2000 m), die Tierra
Fria (Kalte Erde, bis 3500 m, Anbaugrenze und Frostgrenze), die
Tierra Helada (Eisige Erde, bis 4500 m, Schneegrenze) und die Tierra
Glacial (glaziale Erde, bis 6000 m, Anökumene).
Des Weiteren sind in den Anden Vergletscherungen vorhanden. In Peru
sind die größten innertropischen Vergletscherungen der
Welt zu finden. In Patagonien gibt es eine ausgedehnte Inlandsvereisung
und bis auf Meeresniveau hinunterreichende Zungengletscher.
Ein für Chile bedeutendes Klimaphänomen ist El Niño,
denn obwohl es von seinem Ursprung her ein rein ozeanisches Phänomen
ist, werden vor allem seine klimatischen Folgen wahrgenommen. Die
Kaltwasserströme vor Südamerika reißen ab und es
sammelt sich Warmwasser vor der südamerikanischen Küste.
Als klimatische Folge hebt sich somit die normal vorherrschende
stabile Hochdrucksituation auf und es kommt zu einer Umkehrung der
Walker-Zirkulation mit schwerwiegenden Auswirkungen durch Starkniederschläge.
Zoogeographisch
gesehen gehört Südamerika zur Neotropischen Region, die
auch Mittelamerika und Westindien umfasst. Der südamerikanische
Kontinent war während des größten Teils der Erdneuzeit
von den anderen Kontinenten isoliert. Damals bildeten sich einmalige
Säugetierformen heraus, die zum Teil noch heute für Südamerika
charakteristisch sind. Dazu zählen verschiedene Beuteltiere,
die Gürteltiere, Ameisenbären und Faultiere. Die Neuweltaffen
und Meerschweinchenverwandten gelangten ebenfalls sehr früh
(vermutlich von Afrika aus) als Inselspringer auf den Kontinent
und brachten eine große Fülle einheimischer Arten hervor.
Die übrige heutige Säugetierfauna der Neotropischen Region
besteht allerdings zum größten Teil aus Gruppen, die
im Zuge des großen Amerikanischen Faunenaustauschs vor etwa
3 Millionen Jahren aus Nordamerika einwanderten. Damals wanderten
Paarhufer (Hirsche, Kamele, Nabelschweine), Unpaarhufer (Tapire)
Hasen, Raubtiere (Katzen, Hunde, Marder, Bären, Kleinbären),
Spitzmäuse und die Nagerfamilien der Neuweltmäuse und
Hörnchen aus Nordamerika nach Südamerika ein. Darüber
hinaus gelangten damals auch die Rüsseltiere und Pferde nach
Südamerika, die jedoch im Zuge der Quartären Aussterbewelle
am Ende des Pleistozän wieder verschwanden. Mit ihnen verschwanden
auch zahlreiche andere Großtiere, wie die Riesenfaultiere,
Glyptodonten, Toxodonten, Macrauchenia und die Säbelzahnkatze
Smilodon[2]. War Südamerika bis vor 12.000 Jahren ein Kontinent
der Giganten, so ist heute der Mittelamerikanische Tapir das größte
Landsäugetier des Kontinents. Jaguar und Brillenbär stellen
die größten Landraubtiere dar.
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Kolumbien
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Paraguay
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Peru
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Karte
Südamerika
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Am 1. Januar
2010 lebten in Südamerika etwa 390 Millionen Menschen. Die
Bevölkerung Südamerikas ist durch Vermischung der Völker
gekennzeichnet, die als indigene Bewohner dort heimisch waren und
den Volksgruppen, die sich später hier angesiedelt haben. Letztere
waren meist europäische Zuwanderer oder aus Afrika hierher
verschleppte Sklaven. Somit überwiegt der Anteil der Mestizo,
der Mulatten und Zambos. In Brasilien bilden die Afro-Lateinamerikaner
als Nachfahren der aus Afrika verschleppten Sklaven einen größeren
Bevölkerungsanteil. Reste der Urbevölkerung leben fast
nur noch im Andenhochland und im Amazonasgebiet. Nur in einigen
Ländern stellen die indigenen Völker einen wesentlichen
Anteil der Bevölkerung, so in Ecuador, Perú und Bolivien
Da Südamerika
1494 zwischen Spanien und Portugal aufgeteilt wurde, wird in Brasilien
heute Portugiesisch in seiner brasilianischen Variante gesprochen,
während in fast allen anderen südamerikanischen Staaten
die Landessprache Spanisch ist. Lediglich in Suriname wird Niederländisch
als offizielle Landessprache, und Sranan Tongo als Lingua franca
gesprochen, in Guyana und Trinidad und Tobago Englisch und in Französisch-Guayana,
das jedoch kein selbständiger Staat, sondern ein französisches
Überseedepartement ist, Französisch.
Andere europäische Sprachen, die in Südamerika verbreitet
sind, sind Englisch (zum Teil in Argentinien), Deutsch (im Süden
Brasiliens und Chiles, in Argentinien, Paraguay und in deutschsprachigen
Orten Venezuelas) und das niederdeutsche Plautdietsch, Italienisch
(in Brasilien, Argentinien, Uruguay und Venezuela) sowie Walisisch
(im Süden Argentiniens).
In Bolivien werden indigene Sprachen - teilweise neben dem Spanischen
- von mehr als der Hälfte der Bevölkerung gesprochen.
Quechua und Aymara werden mit Abstand am meisten gesprochen, gefolgt
von dem im östlichen Tiefland gesprochenen Guaraní.
Seit 2009 sind alle indigenen Sprachen Boliviens durch die Verfassung
neben dem Spanischen als Amtssprachen anerkannt. In Peru sind Quechua
und Aymara neben Spanisch regional anerkannte Amtssprachen. Das
im Hochland Ecuadors verbreitete, mit Quechua verwandte Kichwa (oder
Quichua) ist dort zwar nicht Amtssprache, jedoch verfassungsmäßig
anerkannt. Guaraní ist neben Spanisch eine der offiziellen
Sprachen Paraguays, wo es von einer zweisprachigen Mehrheit verwendet
wird. Kolumbien erkennt alle indigenen Sprachen, die im Land gesprochen
werden, als offizielle Sprachen an, doch es handelt sich dabei um
weniger als einem Prozent Muttersprachler. Die am meisten gesprochene
indigene Sprache in Chile ist Mapudungun (Araukanisch)
der Mapuche in Südchile, daneben sind in Nordchile Aymara und
auf der Osterinsel Rapanui verbreitet
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Georgien
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Suriname
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Trinidad
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Uruguay
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Geschichte,
Argentinien, Peron und Eva Duarte, alias Evita, deutsche Einwanderer
stiften einen Brunnen in Buenos Aires, die präkolumbianische
Zeit wird von den Spaniern und Portugiesen vergessen gemacht, argentum
= Silber, das die Eroberer dort zu hoffen finden, im Gegensatz zu
el dorado, dem Goldland, dass sie in den Anden vermuten und es schließlich
auch vernichten, Ströme vom Gold der Inkas kommen nach Spanien,
einige Schiffe gehen verloren, die Einheimischen werden unterjocht
und der christliche Glauben hält Einzug in Südamerika.
Surinam, als niederländisch Guyana, hat eine Geschichte als
niederländische Provinz und als einziges Land Südamerikas
mit dieser Landessprache.
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